Tierheilpraxis Friedrich

Fütterung

Hanfsamen in der Pferdefütterung
Der Hanfsamen, botanisch als Hanfnuss bezeichnet, besitzt die höchste Nährstoffdichte aller Lebensmittel. Die Nährstoff- und Vitalstoffdichte liegen in so ausgeprägter Form vor, dass bereits geringe Mengen einen geschwächten Stoffwechsel aufblühen lassen.
Der Hanfsamen enthält ein ausgezeichnetes Aminosäuremuster und einen Proteingehalt von mind. 20%, dazu mit sehr hoher biologischer Verfügbarkeit. Auch für Hunde lässt sich Hanf sehr gut in den Futterplan integrieren.
Da es sich um eine Nuss handelt, enthält Hanf auch ausreichend Fette und die haben es auch in sich. Das Fettsäuremuster von Hanf ist einmalig mit Omega 3 (16,5%), 6 (58,6%) und 9 (11,6%) , im richtigen Ernährungsphysiologischen Verhälnis ausgestattet, auch ausreichend alpha Linolsäure, gamma Linolsäure und Dihomo-gamma-Linolensäure sind im Hanf vorhanden. Der Anteil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren liegt insgesamt bei 75,9%. Der Gesamt- Vitamin E-Gehalt liegt bei 48mg pro kg Hanfsamen, somit ist auch noch eine hohe Haltbarkeit garantiert, da Vit.E ein natürliches Konservierungsmittel ist.
Leider werden die ernährungsphysiologischen Eigenschaften von Hanf immer noch verwirrend dargestellt. Der THC- Gehalt, welcher die berauschende Wirkung verursacht, liegt in erster Linie in der Blüte und nicht im Hanfsamen. Dann kommt es auf das Geschlecht der Pflanze an, es gibt weibliche und männliche Hanf-Pflanzen. Bei uns und in Österreich wird die männliche Variante angebaut, ein sogenannter Nutzhanf , mit einem sehr geringen THC-Gehalt, unter 0,02%. Die Cannabidiole, denen der Hanf seinen Namen verdankt, sind die eigentlichen Stoffe, die Schmerzen und Entzündungen lindern, nicht das THC.
Dieses Image einer berauschenden Droge wurde dem Hanf vor fast 60 Jahren angehängt, um ein weltweites Verbot durchzusetzen, da der Hanf als Nutzpflanze einen ungeheuren ökologischen Wert hat. Von der gesunden Nahrungsquelle für Mensch und Tier, der Papierherstellung, über Dämmmaterial bis zur Kleidung. Er ist eine nachhaltige, schnellwachsende Pflanze, die aufgrund ihrer Robustheit keine großen Ansprüche an den Boden stellt und ohne Pestizide, sowie mit wenig Düngemittel auskommt.
Der Hanf spielt in meiner Tierheilpraxis eine tragende Rolle, da er bei fütterungsrelevanten Therapien immer wieder zum Einsatz kommt. Bestellt werden kann der Hanfsamen bei mir oder bei www. gesundheit pur.de Auch Hanfschrot, Hanföl oder durch die Ölpresse entstandenen Hanfkuchen können Sie auf diesen Wegen beziehen. Der Hanfkuchen ist ein hervorragender Eiweißlieferant ohne weitere Zusätze, entweder als Pressling oder zu Pulver verarbeitet. Der Pressling lässt sich auch großartig als gesundes Leckerli einsetzen, er ist bei Hund und Pferd gleichermaßen beliebt.

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